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Die Brut

Die Brut wurde primär als eine Plattform für kritische Geister an der Universität Klagenfurt gegründet. Sie versteht sich im Allgemeinen als Sammelbecken von Menschen, die alternativen Vorstellungen über Gesellschaft und Politik anhängen, im Besonderen als einzig wirklich parteiunabhängige Alternative zur durch parteipolitisches Hickhack verdorbenen, "Arbeit" anderer "Volksvertreter".

Praeambel

Als Alternativoption für freie Menschen wird sich unser Verein allerdings nicht nur mit quasiadministrativen Fragen innerhalb der aktuellen Grenzen Klagenfurter Universitätspolitik beschäftigen. Wir wollen uns nach allen Seiten hin öffnen.

In einer Welt, die durch die Angst vor Terror, Wirtschaftskrisen und Vogelgrippe-Epidemien daran gehindert wird, sich in einen besseren Ort für alle Menschen zu wandeln, sehen wir uns als einzige ernstzunehmende Plattform des Widerstandes gegen die internationale Bankenmafia, die uns alle zu Lohnsklaven macht und die großen globalisierten Konzerne, die diese so Dringend benötigen um den Ressourcenreichtum dieser Welt zu Gunsten einiger weniger auszubeuten.

Gesellschaft, Staat, Freiheit, Demokratie

Wir wollen all jenen Mut machen, die durch die gängige Bravheitsmoral der sich selbst als kritisch begreifenden Mainstreamintellektualität vor die Wahl gestellt werden, entweder ihre unkonventionelle Meinung zu verschweigen, zu verraten, oder den sozialen und den beruflichen Tod zu sterben.

Die Brut wendet sich gegen jede Form von Gesinnungsdiktatur, folgerichtig fordert sie die Abschaffung aller gesetzlichen Bestimmungen, die die Rede- und Gedankenfreiheit von Einzelnen oder Gruppen beschränken, in welcher Art auch immer. Wir fordern ergebnisoffenes Forschen, statt Strafverfolgung und Ausgrenzung Andersdenkender.

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Wir sind uns bewusst, dass eine offene Gesellschaft nur funktionieren kann, wenn allen der gleich gute Zugang zu Bildung und vorhandenem Wissen möglich ist.

Anstatt Schülerinnen und Schülern gleich am Anfang ihrer „Karriere“ jeden Spaß am Lernen zu nehmen (Mit Beginn der Volkschule beginnt auch für viele schon „der Ernst des Lebens“) ist es dringend notwendig mehr Projektveranstaltungen, bereits bei Beginn der Ausbildung mit einzubringen.

Die „Erziehung“ zu einem selbstbewussten, verantwortungsbewussten (sich und der Gesellschaft gegenüber) und kritischen Menschen, hat dabei auf jeden Fall im Vordergrund zu stehen.

Das Schulsystem soll nach Begabungen und nach den persönlichen Präferenzen des Schülers (und nicht seiner Eltern!) orientiert, praxisbezogen (etwa in Anlehnung an die bereits existierenden berufsbildenden höheren Schulen, auch in Hinblick auf musische Zweige) und flexibel (was das Wechseln von Schule und Schulform angeht) sein. Nach Abschluss dieser technischen-, künstlerischen- oder geisteswissenschaftlichen Grundschule ist dann bereits Berufserfahrung und spartentypisches Know-How vorhanden.

In Anbetracht der geänderte Verhältnisse am Arbeitsmarkt, in Familie und Gesellschaft, bietet sich, aus praktischen- und Chancengleichheitsgründen, die Idee einer Ganztagsschule an.

Neben diesen primären Bildungseinrichtungen, soll das Konzept „Universität“ als Sammelbegriff für sekundäre Bildungseinrichtungen weiterentwickelt werden. Die Zentralisierung aller akademischen- und Berufs(weiter)bildung in einer gemeinsamen Lokalität mit personellen und räumlichen Überschneidungen kann die Kluft zwischen Hand und Hirn, zwischen Theorie und Praxis verkleinern.

Von zentraler Bedeutung ist auch die Einführung eines Faches in allen Schulen und Bildungseinrichtungen, das sich mit den Medien und ihren Möglichkeiten zur Manipulation beschäftigt.

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Der Verbots- und Regulierungswahn unserer Zeit, ist uns ein Gräul. Ein mündiger Mensch sollte dazu in der Lage sein, beurteilen zu können, ob er sich selbst mit etwas Schaden zufügt und ob es ihm das wert ist. Der Staat hat sich nicht in Dinge einzumischen, die jemand zu Hause tut, solange derjenige damit definitiv niemand anderem als sich selbst Schaden zufügen kann.

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Keine Autorität, sei sie auch nur symbolisch, ist von Gott. Zu herrschen ist kein Geburtsrecht. Seit Degenerationen von Adel zu sein macht den Menschen nicht zum politischen Subjekt, sondern zum medizinischen Objekt. Die Brut lehnt Gesinnung und Habitus dieser lebenden Fossile ab.

Der Verein tritt für die republikanische Staatsform ein. Er kämpft gegen die Erhaltung von Monarchien aus konstitutionellen, touristischen oder folkloristischen Gründen.

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Die Brut bekennt sich zur Demokratie. Der Parlamentarismus ist nicht die demokratischste aller Formen der Organisation von Herrschaft. Der Verein sieht im Volk den rechtmäßigen Souverän aller Staaten. Die Herrschaft von Königen, wie von Berufspolitikern ist Usurpation. Vollständige Demokratisierung wird erreicht durch die direkte Herrschaft des Volkes in allen staatsrechtlichen Teilbereichen von Herrschaft: das Beschließen, das Handeln, das Recht sprechen.

Um direkte Demokratie zu ermöglichen, müssen weite Teile des Staatsapparates dezentralisiert werden. In Österreich besteht mit den meisten Gemeinden schon eine denkbare Organisationseinheit. Wenn sich die Parteien in den einzelnen Stadtteilen Organisationsstrukturen leisten können, kann es ein demokratisches Gemeinwesen schon lange.Die Brut sucht die Exponenten einer solchen Politik im Rahmen der herrschenden Gesetze zu fördern.

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„Nicht Waffen töten Menschen; Menschen töten Menschen“. Die Forderung nach einem totalen Waffenverbot lehnen wir ab, da sie einfach unsinnig ist. Wer töten will, findet einen Weg dazu. Das bereits sehr restriktiv gehaltene österreichische Waffengesetz reicht unserer Meinung nach auf jeden Fall aus. Die Hemmschwelle zu einer Feuerwaffe zu greifen ist in jedem Fall bei entsprechenden Schulungen und bewusstseinsbildenden Maßnahmen für angehende Waffenbesitzer hoch genug.

Die Obrigkeit, das bedeutet: die Herrschenden, hat ein faktisches Monopol auf Waffen, so wie sie ein legales Monopol auf Gewalt hat. Die Brut ist sich des demokratiefeindlichen Potentials, das sich durch eine Verschärfung des Waffengesetzes ergeben kann, voll bewusst und tritt auch deshalb gegen eine „Entwaffnung“ aller Bürgerinnen und Bürger ein.

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Die Brut sieht die Befürwortung von Zwangsmitgliedschaften in Standesvertretungen, sowie die sogenannte „Sozialpartnerschaft“ als Überbleibsel der weltanschaulichen Haltung der Austrofaschisten an. Neben den Zwangsmitgliedschaften in Standesvertretungen (Arbeiter-, Wirtschafts- und Landwirtschaftskammern) gibt es auch noch die in der Österreichischen Hochschülerschaft. Die durchschnittliche Wahlbeteiligung bei Kammer- und ÖH-Wahlen, ist für uns ein Beweis für die mangelnde Verankerung dieser Organisationen in den ihnen zugeordneten Interessensgruppen und daher für ihre Entbehrlichkeit in der jetzigen Form.

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Das Gesundheitssystem ist dringendst reformbedürftig. Wie in China sollte es auch bei uns üblich sein, Ärzte nur dann besonders zu honorieren, wenn nach Möglichkeit alle Menschen gesund sind. Der Anreiz in diesem System für den einzelnen Arzt ist folglich der, möglichst viele Menschen gesund zu erhalten, damit er möglichst gut über die Runden kommt. In unserem momentanen System bekommen Ärzte eigentlich Geld dafür, wenn sie Leute möglichst lang „betreuen“, was uns widersinnig erscheint.

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Die Brut ist eine Gegnerin des Kapitalismus und seiner widersprüchlichen Auswüchse in Hochfinanz und Weltmarkt, darunter Monopol und Zinssystem.

In Südamerika befreien sich einzelne Völker aus der ökonomischen und ideologischen Bevormundung durch die Exponenten der präsozialistischen Weltordnung. Wir verfolgen die Emanzipationsbestrebungen der südlichen Nationen mit Hoffnung, widerlegen sie doch die Mär von Maggies TINA (There is no alternative). There is an alternative!

Natürlich ist das nur ein erster Schritt in eine mündigere, aufgeklärte, ressourcenorientierte Welt, aber wer dem System einmal die sprichwörtlichen „Zähne“ zeigt, hat auf jeden Fall unserer Unterstützung verdient.

Als Teil des spätimperialistischen Gebildes „EU“ verlieren wir uns nicht im Dünkel des Antiamerikanismus. Was den Yankees ihr Lateinamerika ist den Euros ihr Afrika. Die vielen afrikanischen Asylanten, die schwarzen Massen an den Grenzen der „Festung Europa“ sind ein Haupterfolg der Agrarlobbyisten und ihrer Freunde in Kommission und anderen Institutionen des gemeinsamen Hauses Europa.

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Die Brut nimmt das Phänomen „Migration“ zur Kenntnis.Wir erkennen jedoch auch die drohenden Probleme einer multikulturellen Gesellschaft.Wenn Integration nicht gelingt, dass heißt, wenn sich die Menschen der zweiten Generation nicht als Teil der Österreichischen Nation verstehen (nationale Loyalität, kulturelle Assimilation und dadurch sozialer Aufstieg), droht dem Gemeinwesen aus mehreren Richtungen Gefahr:

  1. Die Klasse-Rasse Gesellschaft: Die zusätzliche Konkurrenz am unteren Ende der Einkommensskala führt zur Verschärfung der Lebensbedingungen sowohl für Alteingesessene, als auch für Immigranten. Sie führt zu einer Verfälschung der ökonomischen und daher politischen Verwerfungslinien (weg vom Arbeiter-Unternehmer-, hin zu ethnischen Antagonismus).
  2. Die Ghettoisierung ganzer Stadtteile.
  3. Rassenhass aus nicht ökonomischen Gründen auf beiden Seiten. Ein Phänomen, dass mit einem ethnischen Wir-Gefühl zusammenhängt, was von Kulturvereinen und Teilen der liberalen Öffentlichkeit auch noch gefördert wird.

 

Europa

Die Idee „Europa“ ist ein Feigenblatt für die imperiale Beherrschung der Welt durch Europäische Industrie- und Agrarkonzerne. Wer ein Gegner der Europäischen Union ist, muss jedoch den Vertrag von Lissabon befürworten, regelt er doch den friedlichen und legalen Austritt aus der Union. Die Polemik gegen den Vertrag ist bewusste Täuschung der Menschen.

 

Technologie

Technologie ist Fluch und Segen. Der Verein ist optimistisch, was ihre letztendliche Verwendung zum Nutzen der Menschheit betrifft. Technologie ist das Bessere des in vielerlei Bereichen kritikwürdigen Kontinents Europa und seiner zivilisatorischen Kinder.

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Viele Menschen fürchten sich vor technologischem Fortschritt, aus Angst um ihren Arbeitsplatz. Technologie kann Arbeitsplätze vernichten. Doch gibt es auch einen anderen denkbaren Weg. In Kontinuität zu vielen Visionären der Vergangenheit, halten wir die Befreiung des Menschen von der sklavischen Arbeit durch Technologie für eine realistische Zukunftsperspektive. Die Freiheit für selbst gewählte Tätigkeiten wäre die wünschenswerte Folge.

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Die an Katastrophen wie an Wundern reiche Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts hat uns gelehrt, dass des Menschen Intelligenz, gepaart mit seiner Neugier, ihn nach den Sternen greifen lassen kann. Der Weltraum ist ein neues Terrain für die Menschheit, es wird nicht bei den ersten Schritten bleiben, wir werden gehen, laufen lernen. Die von Knappheit geprägte Welt des Menschen könnte in ein Zeitalter des Überflusses eintreten. Technologie prägt die Welt des Menschen seit Anbeginn, sie wird es auch in Zukunft tun.

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Jeder Mensch hat unserer Meinung nach ein Recht darauf, sich Informationen zu beschaffen. Open source for a free mind!

Softwarelizenzen müssen mit zeitnahen Ablauffristen versehen werden, wenn diese entgegen unserer Forderung nicht sowieso gleich offen für alle angeboten werden.

 

Vorwärts die Zeit, trotz alledem!

2018  Verein Demokratie im 21. Jh. - Die Brut  globbers joomla template